Ein äußerst gelungener Beitrag! Ich stelle mir nur die Frage ob wirklich das Geld an sich out ist, oder ob das Wissen damit umzugehen im Laufe der Zeit in den Hintergrund gerückt ist. Sehr gut passt an dieser Stelle das von Ihnen aufgeführte Beispiel der Verschuldung. 230 Milliarden Euro, unter diesem Berg von grinsenden Scheinen liegt die Wahrheit vergraben. Wie viel davon sind lebensnotwendigen Zwecken zugeflossen und wie viel um den von der Werbung ausgestrahlten immaginären Kaufzwängen nachzugeben?
Zu guter letzt kann man jedem Menschen nur folgendenen gelungenen Satz ans Herzen legen:
"Der Mensch unternimmt den Versuch, über Geld seinen Eigenwert zu bestimmen"
Philosophie-Blog - 23. Nov, 18:16
Mit Erich Fromm könnte man noch ergänzen: Nicht die Dinge machen den Menschen abhängig, der Mensch macht sich von ihnen abhängig, indem er meint, sie zu brauchen oder vielmehr sie besitzen zu müssen. Fromm rät den Menschen zu einem gelassen-souveränen und bewussten Umgang mit den Dingen. Bewusst würde auch bedeuten, mit den Bedürfnissen nach Dingen wählerischer umzugehen, ja sogar Bedürfnisse zu minimieren, um aus kleinsten Dingen die größte Lebensfreude zu schöpfen und damit die Lusterfüllung zu maximieren.
Lebenspraktische Hinweise finden sich auch bei Meister Eckhart. Wir Menschen, fordert Eckhart, sollen "alles nur haben, als sei es uns geliehen und nicht gegeben. (...) Wir sollen haben als hätten wir nicht und sollen doch alle Dinge besitzen."
Zu guter letzt kann man jedem Menschen nur folgendenen gelungenen Satz ans Herzen legen:
"Der Mensch unternimmt den Versuch, über Geld seinen Eigenwert zu bestimmen"
Lebenspraktische Hinweise finden sich auch bei Meister Eckhart. Wir Menschen, fordert Eckhart, sollen "alles nur haben, als sei es uns geliehen und nicht gegeben. (...) Wir sollen haben als hätten wir nicht und sollen doch alle Dinge besitzen."
Hi