Forscher lernen schreiben – auch bei P.M.
Die Initiative Wissenschaftsjournalismus will die Berichterstattung über Wissenschaftsthemen in den Medien weiter verbessern helfen. Sie ist angesiedelt am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund und wird getragen von der Robert Bosch Stiftung, dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der BASF.

Ein Teil des Projekts besteht aus einem Mentoring-Programm für junge Wissenschaftler. Dieses soll jungen Wissenschaftlern den Einstieg in den Journalismus erleichtern: In neun Monaten absolvieren die Teilnehmer ein journalistisches Intensivtraining, zwei redaktionelle Praktika bei hochrangigen Medien sowie eine „freie“ Recherchephase. Das Programm startet Mitte September 2008. Interessenten können sich bis zum 25. Mai 2008 schriftlich bewerben.

Die Praktika werden von folgenden Wissenschaftsredaktionen angeboten: Berliner Zeitung, Deutschlandfunk, dpa, Financial Times, Focus, FAZ / FAS, GEO, Hamburger Abendblatt, Hessischer Rundfunk, P.M., Spektrum der Wissenschaft, spektrumdirekt, Stern, Stuttgarter Zeitung, Süddeutsche Zeitung, VDI nachrichten, WELT, WDR, ZDF und ZEIT. Wahlweise ist auch eine Spezialisierung auf den Bereich Wissenschafts-Innovations-PR durch Praktika bei Fraunhofer, Max-Planck-Gesellschaft, Siemens und BASF möglich.

Das Angebot richtet sich an deutschsprachige Absolventen der Natur- und Technikwissenschaften mit ausgeprägtem Interesse am Journalismus. Gefördert werden vor allem Absolventen der Disziplinen Physik, Astrophysik, Ingenieurswissenschaften, Informatik, Mathematik, Medizin und Chemie. Auswahlkriterium ist neben dem journalistischen Potenzial die Fähigkeit, angrenzende Themenfelder bearbeiten zu können. Journalistische Vorerfahrungen sind erwünscht, aber keine Voraussetzung.
Die Initiative Wissenschaftsjournalismus ist die Nachfolgerin des Qualifizierungsprogramms Wissenschaftsjournalismus. Diese Qualitätsoffensive wurde von 2002 bis 2007 unter der Federführung der Bertelsmannstiftung vorangetragen. Sie wurde maßgeblich mitgestaltet von Gerd Schulte-Hillen, dem damaligen Präsidiumsmitglied der Stiftung. In dieser Zeit wurden zwei Jahrgänge ausgebildet, woran sich auch P.M. beteiligte, sowohl beim Bereitstellen dreimonatiger Praktikumsplätze als auch beim Unterrichten von Weiterbildungsseminaren sowie der Berichterstattung über die Sommerakademien. Jetzt ist der Ball wieder bei der Boschstiftung, die vor einem Vierteljahrhundert die erste Professionalisierungswelle im deutschen Wissenschaftsjournalismus in Gang gesetzt hatte. Zwischen 1980 und 1992 wurden 200 junge Menschen ausgebildet; und an der FU Berlin wurde unter Professor Winfried Göpfert der erste deutsche Lehrstuhl für Wissenschaftsjournalismus ins Leben gerufen.

Die neue Bosch-Initiative kündigte weiterhin das erste Weiterbildungsseminar für Wissenschaftsjournalisten an. Es findet vom 16. bis 20. Juni 2008 in Dortmund statt. Im Zentrum stehen die praxisnahe Vermittlung von Fachwissen und von Kontakten zu Forschern in Hochschule und Wirtschaft. Weitere Themen: das Erlernen von Recherchestrategien und die Stärkung der Beurteilungsfähigkeit.

Geplant sind u.a. Aufgaben und Selbstverständnis des Wissenschaftsjournalismus, Strukturen und Finanzierung der Wissenschaft, Methodik: Studien & Statistik, Recherche im Wissenschaftsbetrieb, Interviewtechnik und Gesprächsführung, Vor-Ort-Recherche in einer Forschungseinrichtung sowie journalistische Aufarbeitung, Wissenschaft im Spannungsfeld von Wirtschaft und Politik.
Das Seminar wendet sich an Redakteure und freie Journalisten aus Print- und elektronischen Medien, die sich regelmäßig mit wissenschaftlichen Themen beschäftigen und die in Regional- und Publikumsmedien beheimatet sein sollten. Eingeladen dazu sind auch Journalisten, die diese Themen außerhalb des Wissenschaftsressorts behandeln. Interessenten können sich bis zum 18. Mai 2008 schriftlich bewerben.
Näheres zu den beiden Programmen und Bewerbungs-Modi finden sich auf der Website der Initiative Wissenschaftsjournalismus.
Ein Teil des Projekts besteht aus einem Mentoring-Programm für junge Wissenschaftler. Dieses soll jungen Wissenschaftlern den Einstieg in den Journalismus erleichtern: In neun Monaten absolvieren die Teilnehmer ein journalistisches Intensivtraining, zwei redaktionelle Praktika bei hochrangigen Medien sowie eine „freie“ Recherchephase. Das Programm startet Mitte September 2008. Interessenten können sich bis zum 25. Mai 2008 schriftlich bewerben.
Die Praktika werden von folgenden Wissenschaftsredaktionen angeboten: Berliner Zeitung, Deutschlandfunk, dpa, Financial Times, Focus, FAZ / FAS, GEO, Hamburger Abendblatt, Hessischer Rundfunk, P.M., Spektrum der Wissenschaft, spektrumdirekt, Stern, Stuttgarter Zeitung, Süddeutsche Zeitung, VDI nachrichten, WELT, WDR, ZDF und ZEIT. Wahlweise ist auch eine Spezialisierung auf den Bereich Wissenschafts-Innovations-PR durch Praktika bei Fraunhofer, Max-Planck-Gesellschaft, Siemens und BASF möglich.

Das Angebot richtet sich an deutschsprachige Absolventen der Natur- und Technikwissenschaften mit ausgeprägtem Interesse am Journalismus. Gefördert werden vor allem Absolventen der Disziplinen Physik, Astrophysik, Ingenieurswissenschaften, Informatik, Mathematik, Medizin und Chemie. Auswahlkriterium ist neben dem journalistischen Potenzial die Fähigkeit, angrenzende Themenfelder bearbeiten zu können. Journalistische Vorerfahrungen sind erwünscht, aber keine Voraussetzung.
Die Initiative Wissenschaftsjournalismus ist die Nachfolgerin des Qualifizierungsprogramms Wissenschaftsjournalismus. Diese Qualitätsoffensive wurde von 2002 bis 2007 unter der Federführung der Bertelsmannstiftung vorangetragen. Sie wurde maßgeblich mitgestaltet von Gerd Schulte-Hillen, dem damaligen Präsidiumsmitglied der Stiftung. In dieser Zeit wurden zwei Jahrgänge ausgebildet, woran sich auch P.M. beteiligte, sowohl beim Bereitstellen dreimonatiger Praktikumsplätze als auch beim Unterrichten von Weiterbildungsseminaren sowie der Berichterstattung über die Sommerakademien. Jetzt ist der Ball wieder bei der Boschstiftung, die vor einem Vierteljahrhundert die erste Professionalisierungswelle im deutschen Wissenschaftsjournalismus in Gang gesetzt hatte. Zwischen 1980 und 1992 wurden 200 junge Menschen ausgebildet; und an der FU Berlin wurde unter Professor Winfried Göpfert der erste deutsche Lehrstuhl für Wissenschaftsjournalismus ins Leben gerufen.
Die neue Bosch-Initiative kündigte weiterhin das erste Weiterbildungsseminar für Wissenschaftsjournalisten an. Es findet vom 16. bis 20. Juni 2008 in Dortmund statt. Im Zentrum stehen die praxisnahe Vermittlung von Fachwissen und von Kontakten zu Forschern in Hochschule und Wirtschaft. Weitere Themen: das Erlernen von Recherchestrategien und die Stärkung der Beurteilungsfähigkeit.
Geplant sind u.a. Aufgaben und Selbstverständnis des Wissenschaftsjournalismus, Strukturen und Finanzierung der Wissenschaft, Methodik: Studien & Statistik, Recherche im Wissenschaftsbetrieb, Interviewtechnik und Gesprächsführung, Vor-Ort-Recherche in einer Forschungseinrichtung sowie journalistische Aufarbeitung, Wissenschaft im Spannungsfeld von Wirtschaft und Politik.
Das Seminar wendet sich an Redakteure und freie Journalisten aus Print- und elektronischen Medien, die sich regelmäßig mit wissenschaftlichen Themen beschäftigen und die in Regional- und Publikumsmedien beheimatet sein sollten. Eingeladen dazu sind auch Journalisten, die diese Themen außerhalb des Wissenschaftsressorts behandeln. Interessenten können sich bis zum 18. Mai 2008 schriftlich bewerben.
Näheres zu den beiden Programmen und Bewerbungs-Modi finden sich auf der Website der Initiative Wissenschaftsjournalismus.
open-science - 27. Mrz, 16:45


Trackback URL:
http://blogs.pm-magazin.de/openscience/stories/25047/modTrackback