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„Wie P.M. mein Leben veränderte“

Kennen Sie das auch? Normalerweise werden wir für unsere Fehler kritisiert. Über das, was wir gut machen, verliert meist keiner ein Wort. Wenn doch, dann ist dies eine ganz besondere Ehre. Insofern haben wir uns diese Woche sehr gefreut über den Beitrag unseres Kollegen Marcus Anhäuser in ScienceBlogs. Unter dem Titel “Wie Peter Moosleitners interessantes Magazin mein Leben veränderte” erzählt er, wie ihn die Lektüre von P.M. zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr dazu bewegte, den Beruf des Wissenschaftsjournalisten zu ergreifen. „Abgesehen von Löwenzahn, Hoimar von Ditfurth, Sendung mit der Maus und Horst Stern hat eine Zeitschrift ganz entscheidend zu meiner Bildung beigetragen: Peter Moosleitners interessantes Magazin“, schreibt Anhäuser.

Es bot eine Vielfalt von Themen, war toll bebildert und spannend geschrieben, begründet er seine Vorliebe für dieses Medium. Besonders angetan hatte ihn die Geschichte über das Warzenschweinflugzeug A-10 in der Erstausgabe. „Denn immer, wenn am Himmel oder im Fernsehen mal eine A-10 zu sehen war, meinte jemand: ' Ja, das ist ein Warzenschwein.' Und du wusstest: Er war auch ein P.M.-Leser.“

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Faszination für das Wissen und die Phänomene der Welt, das verbindet der heutige Wissenschaftsjournalist Anhäuser mit P.M. Und nicht zu vergessen ein vielfach im Wissenschaftsjournalismus übersehenes Element, die Unterhaltung.

Das Aufwachsen mit P.M. wirkte sich auf Anhäusers Berufsverständnis aus. „Die Vielfalt des Hefts spiegelt sich auch heute noch in meiner Neugier nieder“, schreibt er. Es gebe kaum ein wissenschaftliches Thema, das er nicht irgendwie spannend finde und das könne durchaus auch außerhalb der Naturwissenschaften liegen.

Vielen Dank, Marcus Anhäuser, für diesen Beitrag! In der Tat hat P.M. eine große Fan-Gemeinde. Wenn ich mal irgendwo abends ein Bier trinke, mit den Tresen-Nachbarn ins Gespräch komme und wir über unsere Berufe uns austauschen, stoße ich auf ganz ähnliche Reaktionen. Natürlich hat sich das Themenspektrum und die Heftphilosophie in 32 P.M.-Jahren weiterentwickelt, doch eines ist sicher: Uns Redakteure treibt noch immer die gleiche, große Neugier, das Leben zu entdecken, zu verstehen und unsere Erkenntnisse in verstehbarer und spannender Form mit anderen zu teilen. Wir nehmen die Leser mit auf die Bühne und werden ein Teil davon, wenn das Schauspiel eines Naturphänomens oder einer technischen Innovation sich entrollt – das wird honoriert.

Das unterscheidet uns bis heute von dem traditionellen Wissenschaftsjournalismus, der immer noch ein wenig steif und hörsaalmäßig antritt. Nehmen wir das erste Titelthema von P.M. “Der Dinosaurier in uns”, auf das sich auch Marcus Anhäuser bezieht: Welcher Forscher, welches herkömmliche Wissenschaftsmedium hätte das im Jahre 1978 zum großen Thema gemacht. Damals führten die großen Tageszeitungen gerade ihre Wissenschaftsseiten ein, die sich zum großen Teil noch als “Übersetzer der Wissenschaft” begriffen, statt als Journalisten selber die Wissenschaftsagenda zu bestimmen.

Es dauerte 15 Jahre, bis Hollywood erkannte, dass Dinos ein Kassenknüller waren und mit dem Film “Jurassic Park” herauskam. Mitte der 1990-er Jahre sagte der renommierte Wissenschaftsjournalist Günter Haaf, dass dieser Hollywoodstreifen mehr als alles andere dazu beigetragen hätte, das Interesse der Menschen und besonders der jüngeren Generation an Wissenschaft zu entzünden. Bis dahin war bei P.M. schon ein gutes Dutzend Dino-Artikel erschienen, die den Lesern die Urwelt auf neue und ungewöhnliche Weise erklärten.
Uhl - 8. Mai, 00:40

Da muss ich mich auch gleich einmal outen

Ich bin auch ein Fan des P.M. Magazins und lese die Artikel immer wieder gerne. Auch wenn sich im Laufe der Jahre die ein oder andere Erklärung wiederholt und manche Themen oft wiederholt wurden ist jedes Heft immer noch ein interessanter Informationspool und immer wieder spannend. Ich hoffe das eure Redaktion so weiter macht und der Verlag noch viel Geld verdienen wird damit uns eins der wenigen lesenswerten Magazine erhalten bleibt!

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